Das Münchener Start-up FerroSens arbeitet mit FIDScreen am ersten point-of-care-Device zum unblutigen Eisenmangel-Screening.

Eisenmangel ist in entwickelten Ländern die häufigste Mangelerkrankung. In Europa leiden 5 – 10% der Bevölkerung darunter; bei jungen Frauen sind es ca. 20%. Besonders gravierend können die Folgen bei Kleinkindern sein, denn Eisenmangel kann zu einer irreversibel verzögerten Gehirnentwicklung führen.

Eine weitere Risikogruppe sind Schwangere. Hier kann der Mangel das Frühgeburtsrisiko erhöhen. Außerdem beeinträchtigt er die Leistungsfähigkeit der betroffenen Frauen erheblich.

Herkömmliche Verfahren zur Diagnose erfordern eine Blutentnahme und eine Laboruntersuchung. Mit dem patentierte Gerät FIDscreen bietet FerroSens das erste point-of-care-Device zum unblutigen Eisenmangel-Screening.

Dabei verwendet FIDScreen eine innovative optische Methode, bei der eine flexible Lichtleitfaser sanft auf die Unterlippe aufgesetzt wird. Blaues Licht regt die Fluoreszenz eines in Spuren vorkommenden Moleküls in den roten Blutkörperchen in der Unterlippe an. Diese Fluoreszenz ist ein Maß für Eisenmangel. aerzteblatt.de

Diese nicht-invasive und daher schmerzlose Messung eignet sich besonders für das systematische Screening bei Kindern, aber auch während der Schwangerschaftsvorsorge. Da diese Methode laut Anbieter günstiger als die Bestimmung im Blut ist und das Messergebnis in weniger als 1 Minute zur Verfügung steht, erlaubt sie, routinemäßig auf Eisenmangel zu testen und so dessen Folgen vorzubeugen.

Weitere Infos über FIDscreengibt es hier.

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