Rückenschmerzen sind ein Volksleiden, das horrende Krankheitskosten produziert. Der Bedarf an innovativen präventiven wie therapeutischen Lösungen ist daher enorm.

Auch mich als Sportler plagen immer mal wieder Rückenschmerzen.

Eine absolut innovative Lösung für mein Problem verspricht Kaia zu sein:
Kaia ist nämlich die erste digitale Rückenschmerztherapie mit persönlichem ganzheitlichen Trainingsprogramm. Sie wurde in Zusammenarbeit mit führenden Medizinern auf Basis der wissenschaftlich bewiesenen sogenannten multimodalen Schmerztherapie entwickelt und ist als Medizinprodukt mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet.

Das klingt vielversprechend und darum hab ich die App auch gleich getestet.

Nachdem man sich registriert hat, bekommt man sofort eine sehr sympathische Mail vom Gründer und Geschäftsführer Konstantin Mehl persönlich. Das macht Eindruck und holt einen ab.
Außerdem heißt es da: „Für Deinen ersten Übungstag brauchst Du nicht länger als 15 Minuten Zeit und eine weiche Unterlage.“ Hoch motiviert starte ich also mit dem ersten Therapietag.

Die Therapie umfasst drei Elemente, ich entscheide mich, mit den Bewegungsübungen anzufangen.
Die Bereiche Wissen und Entspannung hebe ich mir für später auf.

Die Übungen werden sehr gut erklärt. Ein Video zeigt mir zusätzlich ganz genau, wie sie durchzuführen sind.

Und dann ab auf die Matte und los geht’s mit der ersten Übung!
Allerdings hatte ich mich offenbar unterschätzt, so dass mir die Bewegungsübung etwas zu leicht vorkamen. Als ich weiter zur nächsten klicke, werde ich gefragt, warum ich diese Übung überspringen möchte. Ich klicke in der Auswahl an, dass mir die Übung zu einfach vorkam. Meine Bewertung ist die Grundlage dafür, dass Kaia jetzt eine individuell an meine Bedürfnisse angepasste Optimierung der folgenden Trainingseinheit vornimmt. Künstliche Intelligenz (KI) macht das möglich.
Genial, oder? So verliert man nicht gleich die Motivation, sondern bleibt gerne dran.

Screenshot der Kaia App mit einem Video
Ein Video zeigt ganz genau, wie die Übung durchzuführen ist.
Screenshot der Kaia App mit einem Fragebogen
Will man eine Übung überspringen, fragt einen die App warum …
Screenshot der Kaia App mit dem Hinweis "Dein Programm wu8rde angepasst"
… und passt daraufhin das Programm an die individuellen beürfnisse an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Abschluss der letzten Übung widme ich mich noch den Bereichen Wissen (echt informativ) und Entpsannung (sehr angenehm).

Wirkt Kaia denn?

Kaia Health hat nach eigenen Angaben eine erste klinische Studie veröffentlicht, bei der Patienten eine 43%ige Schmerzreduktion über 20 Therapietage berichten. (1)

Und tatsächlich verspüre ich auch schon eine gewisse Linderung meiner Rückenprobleme.
Jetzt heißt es dran bleiben, damit der Effekt erhalten bleibt. Vorgenommen habe ich mir die Therapie dreimal pro Woche durchzuführen.

Was kostet Kaia?

In einer Studie wurden für Rückenschmerzen durchschnittliche Kosten von 1.322 Euro pro Patientin bzw. Patient und Jahr in Deutschland errechnet. Die Kosten ergeben sich vor allem bei chronischen Rückenschmerzen. Kaia richtet sich an alle Patienten mit Rückenschmerzen, vor allem aber an diejenigen mit chronischen oder wiederkehrenden Rückenschmerzen und ermöglicht ihnen erstmals den unkomplizierten Zugang zur multimodalen Therapie. Diese ist in Deutschland mit hohen Kosten für die Krankenkassen verbunden und sogar Privatpatienten müssen mit langen Wartezeiten für einen Therapieplatz rechnen.

Der Preis für die Nutzung der Kaia Rückentherapie ist im Vergleich zu den o.g. Kosten mit nur 79,99 Euro pro Jahr ein „Schnäppchen“. Und erste Kassen übernehmen die Therapie mit Kaia auch schon.

Übrigens:

Das Münchner Start-up Kaia Health wurde am im November dieses Jahres in New York mit dem Award „Newcomer of the Year“ der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer ausgezeichnet.
Der  innovative Ansatz, chronische Rückenschmerzen mit künstlicher Intelligenz personalisiert zu therapieren, gehöre angesichts hoher Kosten im Gesundheitswesen und mangelnder  Versorgungsmöglichkeiten zu den vielversprechendsten Geschäftsmodellen für den deutschen sowie US-amerikanischen Markt, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Konstantin Mehl, CEO beim Start-up Kaia Health: „Mit weiteren Elementen wie der Interaktion mit dem User bei der Übungsdurchführung (Motion Tracking) und der verbesserten Einbindung der Ärzte (Doctor Dashboard) werden wir die Therapie mit Kaia noch effektiver machen“.

Mein Fazit:

Screenshot der Kaia App vom Chat mit dem Coach Thomas
Screenshot Kaia App „Coach Thomas“

Mir hat das Training unheimlich viel Spaß gemacht. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich ganz persönlich von meinem Coach angesprochen wurde und mein Therapieprogramm immer wieder auf meine individuellen Bedürfnisse angepasst wurde.

Aktuell ist die App zwar noch sehr „clean“ gehalten und auf Dauer wird es schon ein bisschen langweilig. Aber wie ich bereits erfahren habe, soll es in der App in den nächsten Wochen noch weitere Features geben wie z. B. Musik, Videos am Stück laufen lassen, Auswahl zwischen Mann und Frau etc. Dann macht die regelmäßige Nutzung bestimmt noch mal mehr Spaß.

Also, probier’s einfach mal aus!

Screenshot, der digitales Lob am Ende der 7-Tage-Rückenschmerz-Challenge zeigt
Digitales Lob am Ende der 7-Tage-Rückenschmerz-Challenge

 

  1. Poster-Präsentation auf dem 10. Kongress der europäischen Schmerzgesellschaft EFIC® in Kopenhagen 6.-9. September 2017
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