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Wer unter Asthma leidet oder ein an Asthma erkranktes Kind hat, weiß, wie belastend die Unsicherheit ist, dass man nie genau sagen kann, was man sich alles zutrauen kann. Das schränkt die Planung von beruflichen wie privaten Aktivitäten mitunter erheblich ein. Vivatmo me, eine Innovation von BOSCH, könnte das jetzt ändern, und Betroffenen mehr Sicherheit und Kontrolle im Umgang mit ihrem Asthma geben.


Asthma gibt es in unterschiedlichen Formen und Schweregraden. Was viele nicht wissen: Asthma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der unteren Atemwege. Vivatmo me ist das weltweit erste Messgerät, mit dem man jetzt selbst messen kann, wie stark die „Asthma-Lunge“ entzündet ist. Binnen weniger Sekunden misst es die Menge eines bestimmten Entzündungsmarkers in der Ausatemluft, den sogenannten FeNO-Wert.

Was hat es mit diesem FeNo-Wert auf sich?

Asthma liegt eine spezielle Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien zugrunde. Hier befindet sich eine bestimmte Art von Entzündungszellen, die so genannten eosinophilen Granulozyten. Diese bilden das Gas Stickstoffmonoxid (NO), das mit der Ausatemluft ins Freie gelangt. Um das in den unteren Atemwegen entstandene NO in der Ausatemluft nachweisbar zu machen, muss die Ausatemluft „fraktioniert“, d. h. unterteilt werden. Gemessen wird dann das fraktionierte exhalierte (ausgeatmeten) NO – kurz FeNO.

Was sagt der FeNO-Wert aus?

Es besteht ein erwiesener Zusammenhang zwischen dem FeNo-Wert, also der NO-Konzentration in der Ausatemluft, und dem Ausmaß der Entzündung in den Atemwegen: Je höher der NO-Gehalt, desto stärker die Entzündung. Misst man FeNO regelmäßig, kann man den Verlauf der Atemwegsentzündung kontrollieren.

Was genau kann Vivatmo me?

Zunächst einmal ermöglicht das Device, dass Menschen mit Asthma ihren FeNo-Wert innerhalb weniger Sekunden selbst zuhause messen können. So bekommen sie eine verlässliche Aussage über den Grad ihrer Atemwegsentzündung. Mithilfe einer Ampelanzeige kann der Messwert direkt interpretiert werden. Das unterstützt Asthmatiker*innen dabei, ihre Tagesform besser einzuschätzen und den Alltag entsprechend zu planen.

Die Werte für die Ampelanzeige können nach Absprache mit dem Arzt individuell auf den Nutzer abgestimmt werden.
© Bosch Healthcare Solutions GmbH 2020

Vivatmo me ist der ideale Begleiter für Menschen mit Asthma, die Ihren Alltag nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten wollen, die Ihre Therapie sowie Ihren Gesundheitszustand im Blick haben und diesen auch aktiv mitgestalten wollen, so Thomas Berroth, Marketing & Kommunikation bei Bosch Healthcare Solutions GmbH.


Die Bedienung des Vivatmo me ist kinderleicht und absolut nicht belastend, wie man in diesem Video sehen kann:

Die Vivatmo app

Vivatmo me ist aber weit mehr als nur ein innovatives FeNO-Messgerät für den Hausgebrauch. Das Konzept dahinter verbindet Ärzte und Patienten zu einem Team auf dem gemeinsamen Weg zur optimalen Asthma-Therapie. Das verbindende Element dabei ist die Vivatmo app. Die App dient als digitales Asthma-Tagebuch. Die mit dem Vivatmo me erfassten FeNO-Messwerte können dabei ganz einfach per Bluetooth an die Vivatmo app übertragen und gespeichert werden. Außerdem kann man  mit der App auch die Medikamenteneinnahme, die Peak-Flow-Werte sowie das persönliche Befinden dokumentieren. Zudem ist eine regionale Pollenvorhersage integriert.

Und schließlich kann man die monatliche Übersicht der gemessenen FeNO-Werte seinem Arzt zeigen, so dass er bei Bedarf, die Asthma-Therapie ganz individuell optimieren kann. Studien haben gezeigt, dass akute Asthmaepisoden nachweislich verringert werden können, wenn die Behandlung des Asthmas über eine regelmäßige FeNO-Messung gesteuert wird.1 Sollte sich der Entzündungsverlauf verschlechtern, erkennt man dies durch erhöhte FeNO-Werte, und der Arzt kann frühzeitig therapeutisch gegensteuern.2,3

Die App kann sowohl im App Store von Apple als auch im Google Play Store heruntergeladen werden.

Mein Fazit

Der FeNO-Wert gewinnt nicht nur diagnostisch sondern vor allem auch im Bereich der individuellen Therapiesteuerung und -optimierung immer mehr an Bedeutung. Ein regelmäßiges FeNO-Monitoring ist dafür unerlässlich. Dieses in die Hand der Patienten zu legen, ist aus unserer Sicht absolut sinnvoll. Zum einen entlastet die FeNO-Selbstmessung die Arztpraxen. Andererseits fördert sie das Empowerment und unterstützt Patienten darin, mit ihrer chronischen Erkrankung selbstbestimmt und aktiv zu leben. Die Entscheidung darüber, welche Medikamente in welcher Dosierung aufgrund der Messwerte genommen werden sollen, sollte allerdings unbedingt in der Hand des Arztes bleiben.

Wir haben Vivamto me ausprobiert und können bestätigen, dass er wirklich super easy im Gebrauch ist. Wünschenswert aus Anwendersicht ist, dass es eine Möglichkeit gibt, die Messwerte digital an den behandelnden Arzt bspw. via E-Mail zu übermitteln.


1 Petsky et al. Cochrane Database of Systematic Reviews 2016;9:CD011440

2 Essat et al. Eur Respir J 2016;47:751-68

3 Bodini A et al. Chest 2017;132:1520-25

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