Hä? Ein Hörtest? So was brauch ich in meinem Alter doch noch nicht! Sicher? Mit Mimi kann man sein Gehör in wenigen Minuten testen und mit Mimi Music Klang auf das eigene Hörvermögen personalisieren.

Foto: © Mimi Hearing Technologies GmbH

Jeder, der im Besitz eines Führerscheins ist, hat irgendwann einmal einen Sehtest absolviert. Aber einen Hörtest? Fehlanzeige.

Hörverlust ist ja auch etwas, mit dem man sich vielleicht mal im fortgeschrittenen Lebensalter beschäftigen muss, oder? Naja, laut der Krankenkasse BARMER wurden seit 2010 ein Drittel mehr Hörgeräte bei 15- bis 35-Jährigen verordnet.[1]

Und schaut man sich mal die Zahlen an, die das Start-up Mimi Hearing Technologies erhoben hat, dann wäre ein routinemäßiger Hörtest nicht nur angebracht, sondern vor allem auch eine Lösung zur Vorbeugung von Hörschäden sehr willkommen.

In Stuttgart beispielsweise beträgt der durchschnittliche Hörverlust +12,46 Jahre. Das bedeutet, dass das Höralter eines durchschnittlichen Stuttgarter Stadtbewohners dem eines 12,46 Jahre älteren gesunden Menschen entspricht. In der nordindischen Stadt Delhi sind es sogar fast 20 (!) Jahre.[2]

Mimi hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Welt zu einem besseren Gehör zu verhelfen, und hat dafür zwei spannende Apps entwickelt, Mimi-Hörtest und Mimi Music.

Foto: © Mimi Hearing Technologies GmbH

Mit Mimi Hörtest, einem zertifizierten Medizinprodukt, kann man in nur wenigen Minuten sein Hörvermögen auf dem Smartphone über Kopfhörer testen.

Mit Mimi Music kann anschließend jeder seine Musik ganz individuell für seine Bedürfnisse personalisieren, sprich auf das individuelle Hörvermögen anpassen. Schlecht vernommene Frequenzen in den persönlichen Playlists werden verstärkt, indem die App anhand von demografischen Daten einen individuellen Hörabdruck erstellt. Man gibt einfach sein Alter und sein Geschlecht an, woraus Mimi Music ein Durchschnittshöralter kalkuliert. Im Anschluss kann sämtliche lokal gespeicherte Musik ‚mimifiziert‘ werden, um einen unerwartet vollen und klaren Klang herzustellen, der mit allen Kopfhörern genossen werden kann.

Foto: © Mimi Hearing Technologies GmbH

Derzeit können Nutzer von Mimi Music die App schon mit Playlists von Spotify oder Soundcloud verknüpfen. Für Klassik-Fans hat sich Mimi mit Deutsche Grammophon zusammengeschlossen. Künftig sollen weitere Musikstreamingdienste, Serien- und Filmstreamingdienste wie Netflix oder Maxdome in die App integriert werden können, sodass jegliches Klangerlebnis individuell stattfinden kann und dabei Hörschäden vorgebeugt werden kann.

HealthcareHeidis Fazit:

Macht Spaß! Macht Sinn! Unbedingt ausprobieren!

Mehr über Mimi.

[1] https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/hamburg/standortinfo/aktuelle-ausgabe/hoergeraete-79064

[2] https://mimi.io/de/hearingindex/

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